Erwartungen an den Partner

Erwartungen an den Partner und wie sie Dein Glück sabotieren

Dein Partner macht Dich nicht glücklich? Er zeigt Dir nicht, dass er Dich liebt? Er enttäuscht ständig Deine Erwartungen und das bringt Dich so langsam zum Verzweifeln? Er distanziert sich, verletzt Dich und versteht nicht, warum Du zickig bist?
Was das eigentliche Problem sind und wie Du mit Deinen Enttäuschungen umgehen kannst, liest Du in den folgenden Zeilen.

Die Anfangszeit eurer Beziehung

Wie war es am Anfang eurer Beziehung? Irgendwann bist Du mit Deinem Partner zusammen gekommen und warst meeega happy, dass sich dieser Mann für Dich interessiert. Dass er Dir auf Deine Nachrichten antwortet und Dir damit zeigt, dass Du ihm wichtig bist. Ihr habt so wunderschöne Momente miteinander erlebt und Du warst auf Wolke 7…
Dieser oder keiner!

Wenn er etwas (ich nenn es mal) “Ungünstiges” getan hat, hast Du es ihm DAMALS recht schnell wieder verziehen. Wenn er nicht ganz so war, wie Du es Dir erhofft hast, hast Du relativ leicht darüber hinweg gesehen.
Kurz: Wenn er Dich nicht glücklich gemacht hat, wenn er Deine Erwartungen nicht zu 100% erfüllt hat, warst Du nachsichtig mit ihm.
Hast ihm seine kleinen “Fehlerchen” verziehen.

Richtig?

Veränderte Erwartungen an den Partner

Mit dem Verlauf der Beziehung schleichen sich (bei fast ALLEN Menschen) gewisse Erwartungen an den Partner ein oder verstärken sich.
Es entwickeln sich so Erwartungen, die Du am Anfang der Beziehung noch nicht hattest oder am Anfang der Beziehung toleriert hast (vielleicht war ja die rosarote Brille “Schuld” daran…).

Da warst Du vielleicht das erste Mal krank, da hat sich Dein Liebster ganz fürsorglich mit frischem Obst und ein paar Streicheleinheiten um Dich gekümmert. Und beim zweiten Mal krank sein bist DU schon enttäuscht, wenn das Obst ausbleibt. Und total gefrustet, wenn er sich gar nicht um Dich kümmert.

Da habt ihr euch am Anfang gestritten. Du fühltest Dich im Recht. Ihr habt euch versöhnt. Und Du warst happy darüber.
Und heute? Ja heute muss er Dir nach einem Streit schon zeigen, dass er Dich noch liebt. Ein leckeres Essen beim Italiener. Oder wenigstens eine einzelne rote Rose als Zeichen seiner Liebe..

Und wenn er schon nicht im Alltag der romantische Typ ist, dann doch bitte wenigstens wenn er Scheiße gebaut hat. So ein Strauß roter Rosen hat schon seinen Charme… Hach wie toll wäre das.. Wenn er mal einen “einfach so” mitbringen würde?

Und zack… da ist die nächste heimliche und unbewusste Erwartung an Deinen Partner.

True oder true?

Naja.. jetzt kannst Du wenigstens nicht mehr so tun, als sei sie unbewusst. JETZT ist sie bewusst! … Bitteschön! 😉

cover Glücklichere Beziehung
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Doch warum ist das so? Warum haben wir solche überzogenen Erwartungen an den Partner?
In Dir sind mit der Zeit (und der schwindenden rosaroten Brille) gewisse Erwartungen entstanden. Zum Beispiel die Erwartung daran, dass Dein Partner sich um Dich kümmert, während Du gerade mit den Bazillen kämpfst. Oder dass er Dir regelmäßig zeigen muss, dass er Dich liebt (schließlich tust Du das ja auch. Und tust ja generell so viel für ihn!)

Und immer dann, wenn Dein Partner Deine Erwartungen dann nicht erfüllt, siehst Du das als böses Omen.
Als Zeichen, dass Du ihm nicht mehr so wichtig bist.
Als Zeichen, dass er Dich nicht mehr so liebt wie früher.
Und der Frust macht sich in Dir breit.
Und wird mit jeder enttäuschten Erwartung mehr.
Und mehr.
Und mehr.

Link-Tipp: Diese Angewohnheit versaut Dir Deine Beziehung!

Denn wenn in Dir das Gefühl hoch kommt, dass er Dich nicht mehr so liebt wie früher, dann LECHSZT Du danach, dass er Dir das zeigt. Dann sehnst Du Dich sooo sehr nach einem Zeichen der Liebe…. Und weil Du Dich so sehr danach sehnst, ist die Enttäuschung umo größer und der Fall umso tiefer, wenn dieses Zeichen der Liebe dann nicht kommt.

Und hier hebe ich den Zeigefinger. Und ich warne Dich:
Wenn Du nicht irgendwie diesem Frust entkommst, werden die unerfüllten Erwartungen zwangsläufig zu einem unaufhaltbaren Teufelskreis!!!
Und lassen Dich zur Drama-Queen des Jahres werden!

Doch verstehe noch etwas:
Mit all diesen Erwartungen, engst Du ihn ein und gibst ihm erst recht einen triftigen Grund, sich von Dir zu distanzieren!

Du willst wissen, wie Du da raus kommst!? Einfach weiterlesen! 😉

3 Gründe, warum Du diese Erwartungen hast

All Deine Erwartungen an den Partner haben sich jedoch aus zwei simplen Gründen entwickelt:

Zum einen wie schon oben beschrieben: Dein Partner hat EIN(!) Mal etwas tolles getan und das nimmst Du gleich als gesetzt für den Rest eures Lebens! Bis das der Tod euch scheidet… (wär ja auch schön, ich weiß!). Du gehst einfach davon aus, er kümmert sich IMMER um Dich, wenn Du krank bist.. Weil er es beim ersten Mal gemacht hat, erwartest Du das jetzt (blöderweise) auch für die Zukunft.
Ganz klar, warum: Weil Du es Dir einfach auch so sehr wünschst.. (und auch klar, wer sehnt sich nicht danach, wenn es ihm eh schon dreckig geht?)

Der zweite Grund ist, wie vorhin schon oben angeschnitten: Du hast fiese und gemeine Gedanken in Deinem Kopf, die Du gerne wiederlegt hättest. Da poppt zum Beispiel der Gedanke hoch “Oh mein Gott!! Er liebt mich nicht mehr..” Und alles in Dir schreit danach, dass er Dir beweist, dass er Dich liebt. Wenn er es dann nicht tut, bestätigt das nur Dein Gefühl und Dir geht es noch viel dreckiger. ZICKENALARM!

Der Gedanke von “Ich bin ihm nicht wichtig” ist auch ein “Klassiker”, den meine Kundinnen in meinen Coachings oft mit Erschrecken entdecken. Wenn dieser Gedanke hochpoppt, dann wünschen wir uns innerlich einen Beweis dafür, dass dem nicht so ist. Wir haben aber gleichzeitig unseren Sucher gestartet, der (dummerweise) nach Beweisen sucht, die diesen fiesen Gedanken bestätigen. Und wenn unsere Erwartungen an den Partner dann nicht zu 100% erfüllt werden, wie wir es uns gerade wünschen, ist Holland in Not und die Drama-Queen in uns erwacht! 🙁

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So tickt unser Unterbewusstsein leider, aber das ist ein ganz anderes Fass, dass ich nicht in diesem Artikel öffnen möchte. Du kannst aber mehr dazu im Artikel “Wie Du Deine negative Gedankenspirale stoppen kannst” lesen. Und wenn Du Dir Deine eigenen Gedanken und Gefühle genauer ansehen und wirklich ins Positive verwandeln willst, kann ich Dir nur ein persönliches Coaching ans Herz legen. Das bringt Dich ganz individuell schnell vorwärts in Sachen “glücklichere Beziehung”.
Jetzt kommen wir aber zu Nummer DREI!

Der dritte Grund ist:
Du erwartest so viele Dinge von Deinem Partner, weil Dir selbst genau das in Deinem Leben fehlt!
Und statt es Dir selbst zu geben oder dafür zu sorgen, dass Du hier keinen Mangel mehr spürst, erwartest Du das von Deinem Partner (ging mir auch so, schuldig!).
Denn der muss uns ja glücklich machen, deshalb sind wir doch zusammen! Oder nicht?

Wir geben uns selbst zu wenig Anerkennung – zack – wir erwarten Anerkennung von unserem Partner.
Wir geben uns selbst zu wenig Aufmerksamkeit – zack – wir erwarten Aufmerksamkeit von unserem Partner.
Immer erwarten wir etwas im Außen, um dieses Loch zu stopfen.


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Mein Partner muss mich glücklich machen!

Sorry. Den Zahn muss ich Dir heute ziehen!
Der falscheste, falscheste, falscheste und aller-schädlichste Gedanke in Bezug auf Deine Beziehung ist dieser:
“Mein Partner muss mich glücklich machen!”

Ich sag Dir eines: Dein Partner muss Dich nicht glücklich machen.
Dein Partner KANN Dich auch nicht glücklich machen.
Es ist nämlich Deine Aufgabe, das zu tun!
Dafür zu sorgen, dass es Dir gut geht!
Außerdem bist Du auch die einzige, die weiß, was es braucht, damit Du glücklich bist! (*Dein Partner kann Deine Gedanken nämlich nicht lesen! neinneinnein! zeigefingerheb*)

Und damit meine ich jetzt nicht so Gedanken wie “Mein Partner muss xyz tun, (nur) dann bin ich glücklich!”
Nein! Nein! Nein!

Du musst lernen, zu erkennen, was DU tun kannst, damit DU glücklich bist.

Lese-Empfehlung: Der ultimative Trick, mit dem Du Deinen Partner ändern kannst

Der Gedanke von “Mein Partner muss xyz tun” MUSS nur eines:
Dich über kurz oder lang unglücklich machen!
Weil Deine Laune damit immer abhängig davon ist, was Dein Partner tut (oder nicht tut!). Ganz böse…

Aber ich tu doch auch so viel für ihn!

Tjaaahaaaaahaaa..

Wenn bei Dir grad diese Aussage aufpoppt, dann ist meine Frage an Dich: 

Wieso tust Du das alles für ihn?

Scheinbar hast du auch hier Erwartungen. Vielleicht dass er dankbar ist. Vielleicht dass er Dich dafür liebt. Vielleicht dass er das auch für Dich tut… 

Doch meine Liebe, das hat nichts mit Bedingungslosigkeit zu tun.

Das ist Berechnung! 

Du tust das nicht aus Liebe, sondern weil Du Dir davon etwas erhoffst- und damit wären wir wieder beim Thema Erwartungen.  

Wie wäre es stattdessen mal, wenn Du Deine eigenen Erwartungen erfüllst? 

Wie kann ich mich “selbst glücklich machen”?

Wenn Dein Partner sich also nicht um Dich kümmert, wenn Du krank bist, dann ist es Deine Aufgabe, Dir Gutes zu tun. Für Dich zu sorgen.
(nicht er muss sich jetzt um Dich kümmern, Dir Obst servieren oder Medikamente besorgen!)

Wenn Dein Partner ein Date absagt, ist es DEINE Aufgabe, Dich davon jetzt nicht runterziehen zu lassen, sondern trotzdem noch einen schönen Abend zu erleben!
(statt “er muss das wieder gut machen”)

Wenn Dein Partner Dich scheiße behandelt, ist es DEINE Aufgabe, das zu unterbinden und konsequent Grenzen zu setzen!
(statt “er muss sich endlich mal verändern und damit aufhören!” – Auch nicht, wenn er es Dir versprochen hat!)

Statt dieser Erwartungen an den Partner frag Dich mal selbst:
Was tust DU täglich für Dich, um Dich glücklich zu machen?
Um Freude zu spüren?

Bonuseffekt: Hilft übrigens auch, dass Du ihm diesen “Fehler” nicht immer wieder vorwirfst! Es hat sich dadurch nämlich gar nicht so negativ und nachhaltig in Dein Gedächtnis gebohrt, wie wenn Du Drama-Queen-mäßig noch tagelang sauer auf ihn bist deswegen!
Du kannst ihm das “ungünstige” Verhalten somit leichter verzeihen und nachsichtiger mit ihm sein – wie früher in der Anfangszeit!

Prüfe Deine Erwartungen an den Partner

Meine Liebe, Deine Erwartungen an den Partner müssen Dich zwangsläufig unglücklich machen!
(okay.. okay.. hier muss ich kurz was anmerken: so Erwartungen wie Treue, Ehrlichkeit, Respekt, … sind ganz natürlich, klar! Die haben ihren Sinn… seh ich ein! Und wenn Du hier immer wieder enttäuscht wirst und nicht mehr weißt, wo vorn und hinten, was richtig und falsch ist – hol Dir bitte bitte Hilfe und Impulse von außen! Das ist mehr als ungesund und bedarf Unterstützung!!)

Sieh Dir mal die letzten Streitigkeiten zwischen Dir und Deinem Liebsten an.
• Prüfe, wie oft ein Streit entstanden ist, weil Du Erwartungen an den Partner hattest, die nicht erfüllt wurden.
• Welche Erwartungen waren das? Benenne sie genau!
• Sind diese Erwartungen sinnvoll und realistisch?
• Führen Dich diese Erwartungen regelmäßig ins Tal der Tränen?

Frag Dich in einem zweiten Schritt, ob Du diese Erwartungen vielleicht nur hast, weil Dir selbst etwas zum Glück fehlt:
Anerkennung, Liebe, Respekt, Wertschätzung, Sicherheit, …?
• Was fehlt mir, wenn ich diese Erwartungen an meinen Partner habe?
• Wie kann ich mir das selbst geben? (das ist der beste Weg, diese Dinge auch wirklich zu erhalten…)

Und sei ehrlich zu Dir selbst. Das ist auch eine Form der Selbstliebe.. (*by the way*)

Willst auch Du endlich wieder mehr Balance, mehr Leichtigkeit in Deiner Liebesbeziehung spüren – schaffst es aber allein (wie hier beschrieben) nicht? Dann lass Dich schnell und leicht von mir in einem persönlichen Coaching genau dorthin begleiten! Buche noch heute Deinen kostenlosen Commitment-Call und lern mich persönlich kennen!

Lass die Erwartungen an Deinen Partner los

Lass ab sofort möglichst viele Erwartungen an Deinen Partner los.
Schiffe sie um in Empfehlungen im Umgang mit Dir selbst.
Eine nach der anderen. Schritt für Schritt.
Finde Möglichkeiten, Dir selbst diese Dinge in Deinem Alltag zu geben.
Dann ersuchst und erwartest Du sie nicht mehr im Außen!

Wenn Dein Partner dann trotzdem was Nettes tut, umso besser.
Das sind dann die Schokostreusel auf der Sahne des Rieseneisbechers.. *yummi*

Wenn er heute jedoch nichts tut, um Dich glücklich zu machen, dann bist Du trotzdem glücklich.
Weil Du Dich ja schon selbst glücklich gemacht hast.

Und wenn Du keine Erwartungen an den Partner hast, kannst Du auch ihm ganz anders begegnen!
Viel positiver.
Viel entspannter.
Viel mehr in Balance – mit Dir selbst und dem Leben an sich.

Das ist weiblich – und anziehend! *zwinker*

Von welcher Erwartung trennst Du Dich zuerst?

Was kannst Du Dir selbst geben, um glücklich zu sein?
Hinterlasse mir einen Kommentar!

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