Wie Du Deine negative Gedankenspirale stoppen kannst

Die negative Gedankenspirale stoppen

Verschiedene Forscher gehen davon aus, dass jeder Mensch, also auch Du und ich, täglich zwischen 60.000 und 80.000 Gedanken denkt. Hochgerechnet bedeutet das mehr als 20 Millionen Gedanken! JEDES Jahr! Und von dieser Menge sollen 80-90% re­pe­ti­tiv (= sich wiederholend) sein (Quelle Eckart Tolle, “Jetzt! Die Kraft der Gegenwart”)! Was kann das für Deinen Alltag und Deine Beziehung bedeuten, diese Gedanken zu kontrollieren?
Was alles passieren kann, wenn und warum Du die negative Gedankenspirale stoppen solltest, erkläre ich Dir in diesem Artikel:

Warum denken wir?

Durch das Denken kommunizieren wir einfach gesagt mit uns selbst. Ständig bewertet unser Verstand das, was wir sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen – kurz: wahrnehmen.
Unser Verstand prüft die Situation und teilt uns auf diese Art und Weise mit, ob Gefahr droht und wir die Beine in die Hand nehmen sollten. Er teilt uns aber auch mit, ob wir uns wohlfühlen und entspannen können oder nicht.
Heißt: Unser Verstand erzeugt Gefühle. Das ist gut. Gut zu wissen. Denn durch ein verändertes Denken können wir uns das zu Nutze machen.

Wer denkt da eigentlich ?

Viele denken einfach so vor sich hin. Sie lassen sich denken.. Von .. Ja von wem denn? Ja, wer denkt da eigentlich, wenn Du Dich beim Denken beobachten kannst? Und wer hat die Kontrolle darüber? Dein Denken oder Du?
Viele Menschen LASSEN sich von ihrem Verstand denken. Sie reagieren fast wie automatisch auf dieselben Situationen – immer gleich. Nach einem bestimmten Schema. Ein Schema, das zu ihren Erfahrungen passt und dass sie antrainiert haben. Sie lassen sich dann denken. Und denken jeden Gedanken zu Ende – zumindest aber so lang, bis ein neuer Gedanke ganz wie von selbst entsteht.

Denkst Du oder lässt Du Dich denken?

Wenn Du unachtsam bist, kannst Du nicht immer entscheiden, was Du denkst. Du wirst gedacht. Aber Du kannst durch Beobachtung Deiner Gedanken ab heute entscheiden, welche Gedanken Du zu Ende denken willst. Und Du kannst entscheiden, WIE Du sie zu Ende denken willst. Du kannst Deine Gedanken darauf trainieren, das Gute in den Situationen zu sehen. Heraus aus der negativen Gedankenspirale. Hin zu einem selbstbestimmten positiven Denken, das förderlich für Dein Glück und Deinen Erfolg ist.

Es folgt ein Ausschnitt aus meinem bald erscheinenden eBook:
“Wichtig zu wissen ist, dass Dein Fokus der alles entscheidende Beziehungs-Booster, ein richtiger LOVE-CHANGER ist. Positiv wie negativ.
Fallen Dir aktuell mehr negative Dinge an Deinem Partner auf, so wirst Du auch immer mehr von diesen negativen Dingen wahrnehmen und anziehen. Auch wenn Du gar nicht negativ denken und wahrnehmen willst – Dein Blick für das Positive ist gerade wahrscheinlich noch arg vernebelt.
Du kannst dieses Prinzip von „Gleiches-zieht-Gleiches-an“ aber zu Deinem Vorteil nutzen und Dich mit Hilfe der Übungen in diesem Buch trainieren. Du wirst durch unsere Übungen offen für das Positive und es somit auch mehr und mehr in Dein (Beziehungs-)Leben ziehen.”

Die negative Gedankenspirale stoppen

Lustiges Kartonmännchen - Die negative Gedankenspirale stoppen

Selbstbestimmt zu Denken bedeutet, selbst zu bestimmen, was Du wann denkst. Der Vorteil von selbstbestimmtem Denken ist ganz klar: Du gewinnst die Macht über Dein Gedanken- und Gefühlsleben, indem Du Selbstverantwortung übernimmst. Es geht darum, durch Achtsamkeit und die bewusste Entscheidung, Dein Leben selbst zu gestalten und aktiv zu sein. Das heißt für Dich: Ab heute aktiv zu HANDELN!

Du musst verstehen: Dein Handeln entsteht aus Deinen Gefühlen. Und Deine Gedanken haben zuvor Deine Gefühle erzeugt, die Dich dann eben ins Handeln oder Nicht-Handeln gebracht haben.

Übernimm Verantwortung für Dein Denken

Indem Du jetzt die Entscheidung triffst, Deine Gedanken zu kontrollieren, übernimmst Du Selbstverantwortung – und wie von selbst bist Du raus aus dem Automatismus, aus der negativen Gedankenspirale. Du wirst zum Beobachter. Es geht beim veränderten Denken nicht um “Schönrederei”, nein absolut nicht. Es geht vielmehr darum, zu beobachten und dann selbst zu entscheiden, WAS Du fühlen und vorher denken möchtest. Und wie Du bestimmte Situationen (auch Situationen mit Deinem Partner) anders (besser) bewerten und interpretieren kannst. Denn das ist der Schlüssel. Mit einem anderen Blickwinkel auf eine Situation oder Deinen Partner wirst Du ganz anders als bisher reagieren. Und dadurch wird Dein Partner wieder anders reagieren (Siehe auch in meinem Blog-Artikel “Der ultimative Trick, wie Du Deinen Partner ändern kannst“.
Triff jetzt die Entscheidung, Dein Denken zu kontrollieren. JETZT.

„Wir sind was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken machen wir die Welt.“ Buddha

Praxistest: Wie Deine Gedanken Deine Gefühle bestimmen

Du weißt jetzt theoretisch, dass Deine Gedanken Deine Gefühle beeinflussen. Deine Gedanken produzieren eine negativer Gedankenspirale und Du denkst diese Gedanken einfach immer weiter… Das kannst Du auch ganz einfach testen:
Erinnere Dich an eine schlimme Situation, zum Beispiel den Verlust eines geliebten Menschen. Denke an den Verlust eines alten Partners, eines Familienmitglieds oder eines Freundes. Was fühlst Du? Wie geht es Dir? Nicht so gut, richtig?
Und jetzt erinnere Dich an Deinen letzten großartigen Urlaub, was Du alles erlebt und gesehen hast. Was Du genossen hast. Woran Du Dich immer wieder gern zurückerinnerst. Oder denke an das erste oder letzte Date mit Deinem Partner. Oder erinnere Dich an den letzten unvergesslichen Mädels-Abend. Was fühlst Du jetzt? Und wie geht es Dir jetzt?

Welche Gefühle willst du machen?

Gefühle machst Du selbst – ein Glück! Zumindest wenn Du weißt, WIE Du Gefühle machst. Denn die meisten Menschen wissen es nicht! In Wirklichkeit ist es so, dass jeder Mensch seine Gefühle selbst hervorruft. DU selbst kannst bestimmen, wie Du Dich fühlst! Cool, oder?
Wir können nicht bestimmen, was andere tun oder sagen. Aber wir können entscheiden, wie wir auf das, was andere tun oder sagen, emotional reagieren. Und mit dieser Reaktion machen wir unsere Gefühle: glücklich oder unglücklich, zufrieden oder unzufrieden.
Also sind Deine Gedanken, die Kommentare Deines Verstandes, die Vorreiter für die Dinge, die Du in Dein Leben ziehst.
Was also willst Du in Dein Beziehungsleben ziehen? Welche Gedanken willst Du denken? Welche Gefühle willst Du fühlen?

Fazit:

Du kannst entscheiden, was Du denkst.
Du kannst entscheiden, was Du fühlst.
Du kannst entscheiden, wie Du interpretierst.
Du kannst entscheiden, wie Du handelst.
Und Du kannst all das beobachten.

Deine Aktion:

Schritt 1: Triff eine Entscheidung: Ab heute kontrolliere ich meine Gedanken.

Schritt 2: Beobachte Deine Gedanken.
Am besten fängst Du direkt morgens an. Wenn Du noch im Bett liegst und der Wecker klingelt. Oder wenn Du im Bad vor dem Spiegel stehst. Gehe in den Beobachter-Modus und höre aufmerksam zu. Welche Gedanken kommen? Und welche kommen jeden Tag? Welche sind also am stärksten? Stoppe bewusst die negative Gedankenspirale!

Schritt 3: Erhalte Klarheit. Werde Dir bewusst, welche Wahrheiten Du leben und welche Gefühle Du fühlen willst.
Dann überlege Dir passende Gedanken zu diesen Gefühlen. Schreib Sie in Dein Beziehungs-Büchlein. Wenn Du den Ausdruck von mir noch nicht kennst: Dies ist ein Büchlein, in das Du alle Themen hineinschreibst, die Deine Beziehung betreffen. Du erledigst darin alle Übungen, die ich von mir umsetzen möchtest. Und so hast alles kompakt an einem Ort, um die Erkenntnisse und Übungen zu wiederholen. Lies Dir regelmäßig Dein Büchlein mit Deinen positiven Leitsätzen durch und integriere sie in Dein Denken. Lasse sie zur Wahrheit werden!

Schritt 4: Verändere Deine Interpretation.
Denke an die Wahrheiten, die Du leben willst, schau vielleicht kurz in Dein Beziehungs-Büchlein, und lasse dann Deine gewünschten Gefühle zu. Das erreichst Du durch Deine veränderte Interpretation” der Dinge. Lasse die Situation zu Deiner förderlichen Wahrheit beitragen.

Schritt 5: Handle!
Handle. Handle anders! Erhalte andere Ergebnisse!

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Liebe ist leicht. Und Glück erst recht!
Ich wünsche Dir von Herzen alles Liebe. Deine Kristin

Erfahre im nächsten Teil, an welcher Stelle dieses Kreislaufs Du außerdem eingreifen kannst und solltest:
Achtung, diese 1 Sache regelmäßig und Du stellst Dein gesamtes System auf den Kopf!

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